Lauf rund um Emertsham

Emertsham

Ich habe momentan leider nur die Palm Pre Plus-Kamera zur Verfügung, trotzdem ist der Shot von Emertsham vor dem Panorama der Alpen (das Dunkle oberhalb des Horizonts) doch ganz nett geworden.

Das Wetter war leider nicht so toll heute, gerade deshalb kam heute wieder das leichte Mordor-Gefühl auf :) 

Ich bin heute nur rund 30 Minuten gelaufen, einmal Peterskirchen und zurück, das sind etwa 5 Kilometer. Ich hab´s aber ruhig angehen lassen, da mein rechtes Bein bzw. dessen Gelenke noch immer etwas herumzicken. Trotzdem bin ich unter der Woche einmal über 10 Kilometer gelaufen, ansonsten nur kurze Strecken.

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Neue Laufschuhe gesucht!


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Ich oute mich heute mal als entspannter NIKE-Fan. Es muss nicht die Marke mit dem Swoosh sein, aber mit den meisten Produkten habe ich bislang wirklich gute Erfahrungen gemacht und gut aussehen tun sie auch.

Nun habe ich als Lauf-N00b natürlich nicht eine Saison gebraucht, um meine Schuhe durchzulaufen (wie das Profis mühelos tun) sondern mit 2009 und 2010 gleich zwei Lauf-Sommer. 

Nun sind die guten Teile aber echt durch und ich brauche Tipps von euch, welche Laufschuhe der Läufer in Saison 2011 denn so trägt. Ich habe momentan den Nike LunarGlide+ 2 Berlin im Auge, bin aber für frische Ideen sehr dankbar.

Was tragt ihr denn nächstes Jahr?

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Der letzte Lauf dieses Sommers


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Na ja, ganz stimmt das ja nicht, schliesslich war ja bereits letzte Woche offizieller Herbstanfang. Tatsächlich aber überkommt einen hier im Chiemgau aber erst seit diesem Wochenende das übliche Herbstgefühl.

Ich mag Herbst und Winter, wobei ich mit steigendem Alter den Sommer tatsächlich mehr zu schätzen weiss als früher. Vielleicht liegt es aber auch nicht am Alter, sondern an der Lauferei - die macht in Frühling und Sommer natürlich viel mehr Spass.

Kein wirklicher Spass war die neue, rund 12,7 km lange Strecke, die ich gestern gelaufen bin. Es war ein Versuch, endlich mal östlich von Emertsham zu laufen, also Richtung Tacherting. Das Blöde ist, dass diese Richtung ganz mies mit Geh-, Fahrrad- und Laufwegen bestückt ist, da ist der Westen und der Süden deutlich besser ausgestattet.

Die beiden Wege hin und weg vom Osten oben auf der Karte sind normale Autostrassen, lediglich die nördliche Route ist eine ruhigerer Weg. Müssig zu sagen, dass da keine besondere Laufruhe aufkommen kann.

Wie man so sagt: Versuch macht kluch. Klar, gerade bei meiner großen Marathonstrecke durch den Chiemgau wird sich so manche Laufetappe über Autostrassen nicht vermeiden lassen. Aber mit rund 80% ist dieser Anteil deutlich zu groß.

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Eine kurze Geschichte des Laufens


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Damit fing eigentlich alles an, mit diesem kleinen blauen Strich auf einer Landkarte von gerade mal 74 Metern. Das Rauchfrei werden, das Laufen, das Eisenstemmen, alles.

Irgendwann vor rund 2 Jahren wollte ich morgens zu unserem Bäcker in Emertsham, vorne auf der Trostberger Straße. Meine Tochter Zarah lag mir schon seit geraumer Zeit in den Ohren, endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Und wie jeder Nikotin-Junkie redete ich mir seit bald 30 Jahren ein, das ginge schon okay und so schlimm wäre es nicht mit der Raucherei.

Wie zum Beweis für mich selber kam ich an diesem Morgen auf die Idee, zu unserem Bäcker locker zu joggen. Ich kam von den insgesamt 270 Metern exakt 74 Meter weit. 

Der Rest ist Geschichte: Ich hörte im Juni 2009 mit dem Rauchen auf, kaufte mir am selben Tag ein Fahrrad und änderte alles, auch die Ernährungsweise. Schon rund 2 Wochen vorher hatte ich mit dem Eisenstemmen angefangen, nun wollte ich durch Laufen die Entgiftung des Körpers und Regeneration der Lungen unterstützen.

Was nun folgte, war eine wochenlange Folter, die sicher jeder Ex-Raucher kennt. Ich begann mit dieser vergleichsweise kleinen Strecke:


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Gerade mal 2,5 Kilometer, das ist NICHTS für einen gesunden Menschen. Ich allerdings habe - nach ziemlich genau 28 Jahren Raucherei mit rund 1 Päckchen Camel Filter am Tag - unzählige Male in die Hecken gekotzt, Pausen über Pausen gemacht, geschimpft und geflucht und bin - mit schmerzenden Waden und stechender Lunge - nach Hause spaziert. Es war deprimierend, aber Tag für Tag steigerte ich mich, bis ich nach ca. 3 Wochen die Strecke ohne Pause und einigermassen schmerzfrei laufen konnte.

Zeitgleich fuhr ich mit dem Fahrrad diese Strecke, was meiner Kondition ebenfalls sehr gut tat und vor allem Abwechslung im Trainingsplan - den ich nicht hatte :) - brachte.


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Diese ehemalige Fahrrad-Strecke ist heute meine "kleine Laufstrecke" - die ziehe ich in rund 45 Minuten runter, ohne mir groß Gedanken darüber zu machen. Meine erste wirklich große Runde lief ich dann im Oktober 2009:


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Ich bin einfach ohne vorherige Ansage irgendwann mal links statt rechts abgebogen und einfach weitergelaufen. Das waren dann am Ende 11 Kilometer - WOW! Da wurde mir klar, dass sich in wenigen Monaten einiges getan hatte. Im Frühjahr 2010 hatte ich dann aber erst einmal einen ziemlichen Hänger, war unmotiviert und weitestgehend raus aus dem Training.

Erst in diesem (vermeintlichen) Sommer kam ich wieder in die Gänge und arbeitete mich meine alten Strecken wieder hoch, bis ich dann vorletzten Sonntag diese Strecke lief: 



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Mit rund 1 Stunde und 50 Minuten ist das eine ganz anständige Runde und meine Beine waren danach auch gut bedient. Zwei kleine Pausen habe ich dabei auch gemacht, wobei die nicht länger als das Erledigen menschlicher Bedürfnisse waren, also etwa das Aussuchen neuer Musik auf dem Palm Pré ;)

Tja, so sieht das aus momentan mit meiner Lauferei. Nicht schlecht, oder?

Fragt man mich nach meinen nächsten Zielen, so sind die schon recht klar gesteckt:


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Emertsham - Altenmarkt - Obing - Schnaitsee - Waldhausen - Peterskirchen - Emertsham. Das sind 43,9 Kilometer, also knapp über dem Marathon.

Und die werde ich 2011 knacken, versprochen. :)

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Running-Musik am Sonntag, 12. September

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Ihr habt richtig gelesen, ich schreibe heute einen kurzen Beitrag zum Lauf am Sonntag. Der war nämlich mit rund 17 Kilometern in rund 1 Stunde 40 recht ausgiebig (das Wetter war aber auch genial) und mit Dream Theater im Ohr auch mehr oder minder traurig.

Wie die Metal-Fans unter euch sicher schon mitbekommen haben, verlässt der Drummer und bisherige Bandleader Mike Portnoy die Band. Und das ist - gelinde gesagt - ziemlicher Mist. Dream Theater hat über die Jahre immer wieder tolle Alben abgeliefert und ein wenig ist es für den geneigten Prog-Fan so, als würden sich die Beatles trennen. 

Deshalb gab´s bei dem Lauf auch die komplette "Black Clouds & Silver Linings" ins Ohr. 

Allerdings, so schrecklich wie der Beatles Split ist das mit dem DT-Austritt von Portnoy dann doch nicht. Immerhin gibt´s ja noch Transatlantic und Liquid Tension Experiment, genügend andere Werke vom "Drum Gott" also. :)

Heute bin ich dann übrigens nur die kleine Strecke mit rund 7 Kilometer gelaufen, diesmal mit Amplifier im Ohr. Dafür aber ohne Pause, an einem Stück. Ich mache mich also.

Und weil ich ein Freund des Blicks nach vorne bin, hier also nun KEIN wehmütiges DT-Video sondern den Augen-und-Ohren-nicht-trauen-Klassiker von Liquid Tension Experiment, den Wahnsinn namens "Acid Rain". 

Was Tony Levine da spiel, ist übrigens ein Stick - und den beherrschen meines Wissens nur eine Handvoll Leute auf der Welt.

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Vierzig Dreiundfünfzig

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Ich habe wie schon beschrieben in den letzten Wochen und Monaten unregelmäßiger trainiert, als mir lieb ist - sowohl beim Laufen als auch an den Eisen.

Umso schöner ist für mich, dass ich heute wieder zur "alten Bestform" aufgeschlossen habe, die ich letzten August schon einmal innehatte. Damals bin ich mehrfach die "große Runde" mit ca. 10 Kilometern in rund 70 Minuten gelaufen. Heute gab´s immerhin einmal Peterskirchen und zurück, das sind rund 6 Kilometer. Daumen hoch.

Danken möchte ich dafür für die freundliche Unterstützung meiner Nike + Sportschuhe, meines iPhone 3GS, der Musikkapelle Kraftwerk ("Tour de France") sowie der Nahrungsergänzungsprodukte von FitLine. Es geht sehr gut "ohne" letzteres - aber es geht bedeutend besser "mit".

Besonders glücklich bin ich über die Leistungsfähigkeit meiner Lungen nach über einem Jahr rauchfrei und dem überstandenen "Schnitzelhusten". Da keucht und pfeift nichts mehr, das beängstigende Stechen ist ebenso weg wie der rasselnde, flatternde Atem beim Laufen. Wie eine zuverlässige Maschine verrichten die Lungen nun ihre Dienste. 

Für euch da draussen, die nie geraucht haben, ist das natürlich alles nichts besonderes. Die Noch-Raucher wissen aber genau, um was es geht... 

Viel mehr zu schaffen habe ich mit meinen Beinen. Nach dem Kreuzbandriss links vor rund einer Dekade sowie den Bänderrissen rechts vor rund 2 Jahren ist hier noch viel zu tun. Die Beine sind so die ersten, die mich im Stich lassen - aber ich denke mal, das geht fast jedem Läufer so, oder?

Deshalb: Nur kurze Atempause, morgen geht´s weiter...

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Ugly after running, vol. 1: "Funktionswäsche my Bobbes"

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Zurück im Training

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Ich habe es stark vernachlässigt das Training in den letzten Wochen, sowohl aus gesundheitlichen (Grippe) als auch persönlichen Gründen.

Damit ist jetzt Schluss.

Gestern war Laufen (eine Qual möchte ich ergänzen), heute ist nach Wochen mal wieder Fitness Laube angesagt - habe ich schon erwähnt, dass die Mit-Besitzer "Laube" heißen? Daher der Name :)

Gehört habe ich übrigens - passend dazu - die neue DANZIG "Deth Red Sabaoth". Die Musik vom "Schinkengott" Glenn passt zum Training ja nun wirklich perfekt. 

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Raucher-Studie: Tabakkonsum stört die Aktivität wichtiger Gene

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"Die 'Tabak-Epidemie' fordert jährlich mehr Opfer als Aids, Tuberkulose und Malaria zusammen."

Futter für´s Gehirn - falls es noch mit genügend Sauerstoff versorgt wird.

:)

 

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1 Jahr und 1 Tag #rauchfrei

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Ich verdödel gerne mal Termine, Geburtstage und so. Freunde und Familie wissen davon ein Lied zu singen. 
 
Aber auch eigene Jahrestage stehen bei mir nicht wirklich ganz oben auf der Aufmerksamkeitsliste. Siehe dazu oben der Screenshot von der Rauchfrei-App, den ich eben gemacht habe.
 
Gestern jährte sich also zum ersten Mal der Tag, an dem ich das mit dem Rauchen einfach mal hab sein lassen. Inzwischen vergehen ganze Tage, an denen ich nicht dran denke (und wenn, dann auch nicht wirklich "sehnsüchtig" oder so). Ab und zu träume ich intensiv davon und wache dann erfreut auf und merke, dass es nur ein böser Traum war - kein Wunder, nach rund 28 Jahren, die ich mit dieser dummen Angewohnheit verbracht habe.
 
Ich werde diesen Jahrestag zukünftig weder groß erwähnen noch feiern noch sonst irgendwas. Auch das Programm "Rauchfrei" habe ich nach 1 Jahr nun deinstallieren. 
 
Denn rauchfrei zu sein ist für mich heute das Normalste der Welt, als wäre es schon immer so gewesen.
 
Und nun ratet mal, wie ich wohl beim bayerischen Volksentscheid am 4. Juli zum Nichtraucherschutz abstimmen werde... :)  

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